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Schiaparelli shockt mit Raubtiermode – PETA verteidigt Kreationen

  • FASHION

Haute Couture in Paris
Schiaparelli shockt mit Raubtiermode – Tierschutzorganisation PETA verteidigt Kreationen als “innovativ”

Mannequin Irina Shayk on the Haute-Couture-Present von Schiaparelli

© Michel Euler/AP/DPA

Das Luxuslabel Schiaparelli schickte seine Fashions mit riesigen Tierköpfen über den Laufsteg. Auch Influencerin Kylie Jenner saß mit Löwenkopf in der ersten Reihe. Die Empörung ist gross. Unterstützung kommt ausgerechnet von der Tierschutzorganisation PETA.

In Paris zeigen Luxuslabels wie Dior, Chanel oder Valentino derzeit ihre Haute-Couture-Kreationen für Frühjahr-Sommer 2023. Direkt zum Auftakt sorgte Daniel Roseberry, seit 2019 Kreativdirektor der Traditionsmarke Schiaparelli, mit seinen Entwürfen für einen Eklat. Der Amerikaner schickte bei seiner Präsentation mehrere Fashions mit riesigen Tierköpfen über den Laufsteg. So presentierte etwa Irina Shayk ein schwarzes Kleid, an dem ein Löwenkopf befestigt struggle. Naomi Campell zeigte einen schwarzen Mantel mit Wolfskopf und ihre de ella Kollegin Shalom Harlow trug eine Gown mit dem Kopf eines Schneeleoparden. Zudem saß Influencerin Kylie Jenner als Gast in der ersten Reihe – ebenfalls in einem schwarzen Kleid mit Löwenkopf.

Haute Couture in Paris: Schiaparelli shocked with Tierkopfen

Es hagelte heftige Kritik an Jenner und dem Modehaus. Auf Instagram und Twitter empörten sich viele, wie man so etwas tragen und damit die Wilderei fördern könne. Zahlreiche Person schrieben, die Kleider seien “gruselig”, “schrecklich” oder einfach nur “falsch, falsch, falsch”. Der Filmemacher und Tierwelt-Experte Dan O’Neill schrieb zu einem der Instagram-Posts: “Wir müssen aufhören, Tiere als Luxus-Produkte zu zeigen.” Die auf dem Laufsteg gezeigten Tiere seien wegen ihrer Felle gejagt worden und nun gefährdet. “Inspiration is mächtig, und das ist keine gute Inspiration.”

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Sowohl Jenner als auch die Verantwortlichen von Schiaparelli hatten in ihren Social-Media-Beiträgen explizit darauf hingewiesen, dass es sich nicht um echte Raubkatzen handele. “Für die Herstellung dieses Look sind keine Tiere zu Schaden gekommen”, schreibt das Unternehmen. Der Löwenkopf beispielsweise sei aus Schaumstoff, Wolle und Seide gefertigt und von Hand bemalt worden. “Um so lebensecht wie möglich auszusehen und die Herrlichkeit der Natur zu feiern.” Designer Daniel Roseberry nennt seine Entwürfe “Inferno Couture”, impressed by einem Teil aus Dantes “Göttliche Komödie”, in dem diese Tiere vorkommen.

Tierschutzorganisation PETA verteidigt die Kreationen

Trotz der Rechtfertigung des Unternehmens, dass es sich bei den Tieren ausschließlich um Attrappen handeln würde – die Ablehnung in den sozialen Netzwerken bleibt mehrheitlich bestehen. Unterstützung erhält Schiaparelli ausgerechnet von der Tierschutzorganisation PETA.

Deren Präsidentin Ingrid Newkirk nannte die Kreationen “fabelhaft innovativ”, weil sie ohne echtes Fell und Leder auskommen würden. “Die Seems von Kylie, Naomi und Irina zelebrieren die Schönheit wilder Tiere und könnten ein Assertion gegen die Trophäenjagd sein, bei der Löwen und Wölfe zerfetzt werden, um den menschlichen Egoismus zu befriedigen. Wir ermutigen alle, sich zu hundert Prozent an Designs halten , die den menschlichen Einfallsreichtum zeigen und Tierleid verhindern.”

Ein wenig Kritik gab es von Newkirk dann aber doch: Kylie Jenner und Co. sollten in Zukunft doch bitte auch auf Wolle und Seide verzichten – denn die kamen bei der Herstellung der Tierköpfe durchaus sehr wohl zum Einsatz.

Quellen: “Web page Six”, Schiaparelli, Kylie JennerInstagram

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