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OGNMB – Kassenplätze für nuklearmedizinische Leistungen gefordert! | OGNMB

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Dangerous Ischl (OTS) Die Österreichische Gesellschaft für Nuklearmedizin und molekulare Bildgebung (OGNMB) fordert die Österreichische Ärztekammer wie die Gesundheitskassen dringend zu Verhandlungen über Kassenstellen auf! Der zur Zeit bestehende Versorgungsengpass für Leistungen der Nuklearmedizin könnte durch Kassenstellen einfach behoben werden!

Darüber waren sich der Vorstand der OGNMB und die Teilnehmer:innen beim 14. Nationalen Kongress in Dangerous Ischl einig. In der standespolitischen Podiums- und Publikumsdiskussion über Entwicklungsmöglichkeiten niedergelassener Bereiche, die durch Univ.-Doz. Dr. G. Zettinig (Landesfachgruppenobmann für Nuklearmedizin in Wien, Schilddrüsenpraxis Josefstadt) moderiert wurde, legten Univ.-Doz. Dr. H. J. Gallowitsch (Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (OGNMB) und Landesfachgruppenobmann für Nuklearmedizin in Kärnten, Klinikum Klagenfurt, Abteilung für Nuklearmedizin und Endokrinologie), Prim. Univ.-Doz. Dr. A. Becherer (Bundesfachgruppenobmann für Nuklearmedizin, LKH Feldkirch, Abteilung für Nuklearmedizin), Magazine. F. Kiesl, MGM (Fachbereichsleiter Versorgungsmanagement 1) and Dr. E. Wutscher (Bundeskurienobmann niedergelassene Ärzte der ÖÄK) Ihre Sichtweisen dar.

Aktuell sind, bis auf wenige Ausnahmen, nuklearmedizinische Leistungen vom Katalog der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) für nuklearmedizinische Ordinationen und zum Teil auch von Instituten in Österreich ausgeschlossen.

Anhand des Beispiels Schilddrüsendiagnostik wurde festgehalten, dass im intramuralen Bereich auf Grund steigender Patientenzahlen, starker Zunahme aufwändiger nuklearmedizinischer Leistungen wie PET/CT, Therapien und der aktuell prekären Personalsituation in den Krankenhäusern für Schilddrüsenuntersuchungen in Spitalsambulanzen Wartezeiten von über 9 Monaten bestehen. Die Untersuchungen müssen daher zunehmend in den niedergelassenen Bereich ausgelagert werden. Dr. Becherer zeigt aktuelle Zahlen von in Ausbildung zur Nuklearmedizin bestehenden Ärzt*innen, die in den nächsten Jahren einen Engpass erwarten lassen und führt dies teilweise darauf zurück, dass in der derzeitigen State of affairs eine Niederlassung Interpraktisch amörglichtisch unmöridechtisch.

um engaging and erfolgreich Nuklearmedizin im niedergelassenen Bereich anbieten zu können, sind daher Tarife und Kassenstellen bzw. Verträge für Institute zu fordern. Dr Wutscher weist in seinem Eingangsstatement darauf hin, dass prinzipiell viele nuklearmedizinische Leistungen in den niedergelassenen Bereich ausgelagert werden könnten. Kiesl entgegnet, dass derzeit diese ambulanten Leistungen mit der jährlichen Überweisung der Ambulanzpauschale an die Krankenhausträger abgegolten werden und das unabhängig von der Frequenz erfolge. Wenn der niedergelassene Bereich erweitert wird, würden die Ambulanzpauschalen nicht abnehmen. Er pladiert für Neuverhandlungen mit den Krankenhausträgern in Richtung leistungsbasierte Verrechnung, um bei Reduktion der Fallzahlen in den Krankenanstalten die freiwerdenden Geldmittel extramuralen Einrichtungen zur Verfügung stellen zu können. Dr. Wutscher weist darauf hin, dass die Ärztekammer bereit wäre, den seit 2021 fertig vorliegenden Leistungskatalog für Nuklearmedizin mit der ÖGK zu verhandeln.

Eine Übertragung von nuklearmedizinischen Leistungen kommt letztlich allen, aber vor allem den Affected person:innen zu Gute, sind sich die Vertreter der OGNMB einig: »Kassenplätze für die Nuklearmedizin bedeutet Spitäler entlasten – und kürzere Wartezeiten«.

Rückfragen & Contacts:

Dr Britta Fischill
Fischill PR
brittany@fischill.at
+43 676 3039699

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