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“Leopard”-Panzer für die Ukraine: Reaktionen – Politik

  • POLITICS

Die Entscheidung der Bundesregierung, leopard-Panzer an die Ukraine zu liefern und Drittstaaten eben dies auch zu erlauben, die bereits am Mittwoch offiziell bekannt gegeben werden könnte, hat schon jetzt im In- und Ausland Reaktionen hervorgerufen.

“Wir werden alles haben. Alles für die Rückgabe unserer Territorien und die Gegenoffensive. Panzerfahrer werden sich freuen, ebenso wie Artilleristen und später auch Piloten.”, hieß es etwa vom Chef des Präsidentenbüros, Andrij Jermak auf Twitter. “Das gesamte Workforce von Präsident Selenskij arbeitet gemeinsam mit unseren Partnern an diesem Thema. Wir danken unseren Verbündeten. Wir werden gewinnen.”

In Berlin meltete sich zügig CDU-Chef Friedrich Merz zu Wort, der der Olaf Scholz eine “richtige Entscheidung” attestierte, doch seiner Rolle als Oppositionsführer getreu auch Kritik übte. “Wenn der Bundeskanzler aber am Sonntag in Paris diese Entscheidung mit dem französischen Präsidenten bekannt gegeben hatte, wäre das politische Führung gewesen. So bleibt das Bild eines Getriebenen, der zu lange gezögert hat.”, so Merz.

“Zäh, aber unausweichlich”

Die FDP-Politikerin und Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die den Bundeskanzler in den vergangenen Tagen scharf kritisiert hatte, zeigte sich erfreut über das grüne Licht für leopard-Lieferungen. “Die Entscheidung für die Freigabe und Lieferung des Leopard 2 battle zäh, aber unausweichlich. Sie ist eine erlösende Nachricht für die geschundene und tapfere Ukraine.”, so Strack-Zimmermann. “Wir Freie Demokraten sind dankbar, dass kontinuierlicher Einsatz für die Menschen in der Ukraine erfolgreich ist.”

Der ehemalige ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, der seit Kriegsbeginn oft scharfe Kritik an der in seinen Augen zu zurückhaltenden Place der Bundesregierung geübt hat, verlieh seiner Freude über die angekündigten leopard-Lieferungen auf Twitter Ausdruck, indem er ein Foto von sich mit einem deutschen Weißbier veröffentlichte. “Heute werde ich mich betrinken!,” schrieb er.

Der amtierende ukrainische Botschafter in Berlin, Oleksij Makejew, sagte indes in den ARD-tagesthemen am Dienstagabend, er “glaube, die Panzerkoalition entsteht gerade in diesen Tagen.” Auf die Frage, was er dem beachtlichen Anteil der deutschen Bevölkerung sage, der solchen Panzerlieferungen skeptisch entgegenblickt, sagte Makejew, er versuche bereits “mit den deutschen Bürgern ins Gespräch zu kommen, um zu erklären, warum es so notwendig ist.”

Worldwide Press

Auch die internationale Presse nahm Notiz. So veröffentlichte etwa der britische Every day Telegraph seine Titelseite von Mittwoch vorab im Web. Als “schwerer Schlag für Putin” wird die Entscheidung, der Ukraine “Leopard”-Panzer zu liefern da bezeichnet.

Ouch die Monetary Occasions titelt zu dem Thema und nennt die Entwicklung eine “Stärkung der Unterstützung der Ukraine durch Verbündete. Der Guardian schreibt: “In einem historischen Schritt stimmt Berlin der Entsendung von Panzern in die Ukraine zu”.

“Ukraine, der Durchbruch kommt”, heißt is von der italienischen Zeitung La Repubblicawahrend le figaro in Paris über einer “spektakuläre Kehrtwende” schreibt, in der Deutschland “beschloss, leopard-2-Panzer direct an die Ukraine zu liefern”. Bei der polnischen Gazeta Wyborcza liest man schließlich: “Nach monatelangem Hin und Her gab Bundeskanzler Olaf Scholz der NATO nach.”

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